Der Präsident der Nachrichtenagentur AP hat es als verfassungswidrig kritisiert, dass die US-Regierung heimlich Telefonverbindungen ihrer Journalisten angezapft und verfolgt hat. Die AP prüfe rechtliche Schritte gegen das Justizministerium, sagte AP-Präsident Gary Pruitt. Die bekanntgewordene Kontrolle zeige bereits negative Auswirkungen auf die Recherche-Ergebnisse, klagte Pruitt. Manche Personen, die sonst mit AP sprechen würden, reagierten nun zurückhaltend, weil sie befürchteten, überwacht zu werden.